Terrassenplatten



Terrassenplatten - auf das ist zu achten

Eine Terrasse kann für viele Ereignissen genutzt werden. Auf der Fläche ist ausreichend viel Platz für den lockeren Grillabend mit Freunden. Natürlich dürfen Sie auch auf der Terrasse ausgiebig entspannen und die Sonne in vollen Zügen genießen. Wenn Sie aber noch keine Terrasse haben, können Sie sich eine bauen lassen oder selbst Hand anlegen. Hilfreich ist es, wenn Sie sich vorab über die Möglichkeiten informieren und sich Infos über die Arten der Terrassenplatten sowie Fliesen einholen. Aber auch wenn Ihnen die alte Terrasse nicht mehr gefällt, können Sie neue Fliesen anbringen. Terrassenplatten und Fliesen sind für eine schöne Fläche zum Relaxen im Freien unvermeidlich. Zudem halten die Terrassenplatten auch, wenn Sie zum Beispiel ein Planschbecken für die Kinder auf der Terrasse platzieren möchten. Mit Fliesen stellen Sie ein mediterranes Flair her, sodass Sie den Sommer im Freien genießen können. Damit dies aber nicht mehr nur ein Traum bleibt, sollten Sie bald damit beginnen Fliesen oder auch Terrassenplatten auszuwählen und sich mit dem Anbringen der Terrassenplatten zu befassen.


Terrassen und Garten Platten

Terrassen- und Gartenplatten

Aus welchem Material bestehen Terrassenplatten oder Fliesen?

Sie erhalten Terrassenplatten oder eben auch die Fliesen für die Terrasse aus dem Material Beton oder Naturstein. Entscheidend für die Auswahl der Terrassenplatten ist das Gesamtbild. Hierbei sollten Sie die Hauswand, den Garten und eventuell auch die Gehwege durch den Garten beachten. Die Terrassenplatten aus Beton gibt es in verschiedenen Farben und auch Formen. Eine wundervolle Optik bieten die Fliesen mit einer Sandstrahl-Maserung. Einen Punkt sollten Sie bei der Auswahl der Terrassenplatten noch beachten - der Preis. Die Kosten für die Terrassenplatten, mit denen Sie die Terrasse fliesen können, sind relativ hoch. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie sich vorab über die Kosten der Terrassenplatten informieren. Terrassenplatten auf Beton lassen sich auch vom Hobbyhandwerker meist sehr einfach fliesen und anbringen. Wenn Sie allerdings Terrassenplatten aus Naturstein auf die Terrasse fliesen möchten, bedarf es schon etwas handwerkliches Geschick. Terrassenplatten aus Naturstein wirken edler, sind jedoch in der Anschaffung meist auch teurer als die Terrassenplatten aus Beton. Fliesen aus Naturstein haben jedoch einige Vorteile. Sie sind frei von Giftstoffen und bieten bei der farblichen Auswahl ein sehr breites Spektrum. In der Regel ist es bei den Terrassenplatten oder Fliesen aus Naturstein so, dass keine der Fliesen der anderen gleicht. Die Maserung der Terrassenplatten ist also bei jeder Fliesen Platte vollkommen differenziert. Terrassenplatten werden auch gerne in Terrakottaoptik verwendet. Es gibt jedoch auch Terrassenplatten, die aus Holz bestehen. Fliesen aus Sandstein sind ebenso beliebt und passen optimal zu einem Haus, welches aus Sandstein besteht.



Auf was muss bei der Auswahl der Terrassenplatten geachtet werden?

Terrassenplatten gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Beim Kauf ist es deshalb sehr wichtig, dass Sie die Terrassenplatten sehr genau ansehen. Auch die Typen unter den Fliesen sind nicht immer identisch. Wenn Sie also lange Freude an den Terrassenplatten haben möchten, ist es unabwendbar, dass Sie eine ordentliche Qualität erwerben. Ein noch anderer Punkt ist bei der Auswahl der Terrassenplatten nötig - die Belastbarkeit. Möchten Sie, dass die Fliesen auch das Gewicht eines Pkws aushalten, dann müssen Sie auf eine sehr hohe Qualität der Terrassenplatten achten. Auch beim Fliesen ist ordentliche Vorarbeit gefragt, sodass kein Hohlraum unter den Terrassenplatten entsteht. Denn Hohlräume zwischen den Fliesen und den Terrassenplatten sind ein Garant dafür, dass die Terrassenplatten schon bald Risse und Beschädigungen aufweisen werden. Die Folge wäre, dass Sie die Terrassenplatten neu fliesen müssten.





Formen und Farben von Terrassenplatten und Fliesen

Wenn Sie sich dafür interessieren Terrassenplatten in einer Musteroptik zu fliesen oder fliesen zu lassen, dann gibt es auch hierbei eine breite Auswahl an Terrassenplatten. Auf der anderen Seite ist es eine aufwendigere Arbeit diese Terrassenplatten zu fliesen. Durch die Kombination der Terrassenplatten ist äußerste Vorsicht geboten, dass keine minimalen Abweichungen der Muster entstehen. Schnell wirkt das Bild der Terrassenplatten ungleichmäßig. Wenn Sie sich beim Fliesen von den Terrassenplatten unsicher sind, dann holen Sie sich immer den Rat eines Fachmanns ein. Anzuraten ist es die Terrassenplatten an einer unscheinbaren Stelle erst einmal probe zu fliesen. Sollen die Terrassenplatten von der Optik her einfach gehalten werden, ist das Fliesen keine große Angelegenheit. Wie aber bereits schon erwähnt ist das Fliesen von Terrassenplatten aus Naturstein etwas schwieriger. Denn die Terrassenplatten aus Naturstein verfügen meist über eine Maserung, die ebenfalls in einer gleichmäßigen Anordnung erfolgen sollte. Modern ist es auch die Terrassenplatten mit anderen Terrassenplatten zu kombinieren. Achten Sie jedoch darauf, dass sich ein gleichmäßiges Muster ergibt und dass die verschiedenen Terrassenplatten aus dem gleichen Material gefertigt sind. Vermeiden Sie aber zu viele verschiedene Terrassenplatten anzubringen, da die Optik dann leicht chaotisch wirken kann.

Terrassen und Garten Platten

Terrassen- und Gartenplatten

Glatte oder unebene Terrassenplatten

Auch die Reinigung von Terrassenplatten sollten Sie beim Kauf von Terrassenplatten beachten. Verfügen die Fliesen über eine glatte Oberfläche, können die Terrassenplatten natürlich auch einfacher gereinigt werden. Unebene Terrassenplatten aus Naturstein bedürfen eine gesonderte Reinigung. Achtung, wenn Sie bei der Reinigung von Terrassenplatten einen Hochdruckreiniger verwenden. Es könnte sein, dass sich die Fugenmasse löst und sich die Terrassenplatten lockern. Die Folge wäre, dass Sie die Terrassenplatten neu fliesen müssten. Ein weiterer Punkt, der wichtig ist bei der Auswahl der Terrassenplatten, ist der Winter. Möchten Sie die Terrasse auch im Winter nutzen, bedenken Sie, dass aufgrund der Temperaturen Glätte auf den Terrassenplatten entstehen kann. Wenn Sie einen Weg mit Terrassenplatten fliesen, ist dies ebenfalls zu berücksichtigen, um die Unfallgefahr zu minimieren. Auf rauen Terrassenplatten bildet sich weniger Glätte als auf Terrassenplatten, die mit einer glatten Oberfläche versehen sind.


Je mehr Terrassenplatten umso günstiger das Angebot 

Denken Sie beim Kauf der Terrassenplatten vorausschauend. Wenn Sie gerade erst dabei sind, die Terrassenplatten für die Terrasse zu wählen, sollten Sie jedoch auch bedenken, ob sich die Terrassenplatten nicht auch noch zum Fliesen der Wege oder der Garage eignen. Mit einer höheren Anzahl an Terrassenplatten wird zum einen der Preis günstiger und Sie brauchen, die Terrassenplatten später nicht mehr nachzukaufen. Planen Sie deshalb bereits im Voraus, in welchen Bereichen Sie die Terrassenplatten fliesen möchten. Ein weiterer Vorteil vom Kauf einer größeren Menge an Terrassenplatten bietet sich, da Sie ein gleichmäßiges Bild erhalten. Sobald die Terrasse, der Weg, oder auch die Garage mit den gleichen Fliesen ausgestattet ist, ergibt sich ein wunderbares Gesamtbild. Handeln Sie bei einem solchen Vorhaben einen guten Rabatt der Terrassenplatten mit dem Händler aus. Somit können Sie beim Kauf der Terrassenplatten noch zusätzlich sparen.

Was geschieht mit den Terrassenplatten Resten?

Wenn Sie zu viele Terrassenplatten gekauft haben und diese nicht alle fliesen können, lassen sich die Terrassenplatten noch anderweitig verwenden. Die Terrassenplatten können mit einem Hammer zerkleinert werden und als Umrandung von Beeten verwendet werden. Terrassenplatten aus Naturstein lassen sich auch sehr gut in Blumenkästen einsetzen, um Staunässe zu vermeiden. Ebenfalls zu empfehlen ist es die übrigen Terrassenplatten zu zerkleinern und mit der Erde zu vermengen. Dies ist allerdings nur empfehlenswert, wenn es sich um Terrassenplatten aus Naturstein handelt. Der Fantasie sind bei der Verwendung der restlichen Fliesen keine Grenzen gesetzt.



So werden die unterschiedlichen Fliesen verlegt

Bereits bei der Vorarbeit zeigt sich das Fliesen aus Naturstein oder Fliesen aus Beton andere Verfahrensweisen vorbringen. Nachfolgen haben wir die beiden Techniken zum Verlegen der Fliesen einmal näher erläutert.



Fliesen aus Beton:

Fliesen aus Beton verfügen über robuste, langlebige und preiswerte Eigenschaften. Der Vielfalt bei der Auswahl der Fliesen aus Beton sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Auch aufgrund der Oberflächenstruktur sind fliesen aus Beton ein beliebtes Material. Fliesen aus Beton benötigen einen tragfähigen sowie wasserdurchlässigen Untergrund. Mit der Hilfe von Holzpfählen sowie einer Schnur lässt sich der Bereich, auf dem die Fliesen später aufgebracht werden sollen, gut abgrenzen. Es empfiehlt sich, das Erdreich etwa 30 cm auszuheben. Dabei sollten Sie auf ein leichtes Gefälle vom Haus weg achten. Das ist wichtig, damit der Regen nicht auf den Fliesen liegen bleibt, sondern gut ablaufen kann. Ein leichtes Gefälle wird in der Regel gar nicht bemerkt. Nun werden reichlich Kies und Schotter auf der Fläche verteilt. Es empfiehlt sich auch hier, eine Höhe von etwa 30 bis 40 cm zu wählen. Auf dieser Fläche ist es sinnvoll, wenn Sie nun eine 5 bis 8 cm dicke Schicht Split oder Sand verteilen. Verdichtet wird bis hierhin die gesamte Fläche noch nicht. Dieser Vorgang kommt erst später zum Tragen. Haben Sie nun eine glatte Fläche vor sich, können Sie damit beginnen die Fliesen zu verlegen. Die Fliesen aus Beton lassen sich sehr einfach verlegen. Nachdem Sie die Terrassenplatten eben verlegt haben, was Sie mit einer Wasserwaage feststellen können, folgt nun die Verdichtung. Mittels einer Rüttelplatte wird nun die Fliesen Fläche verdichtet. Anschließen wird noch Sand auf die Fliesen gegeben, um ausreichend viel Fugenmasse zwischen den Fliesen zu erhalten. Nachdem Sie den Sand in zwischen die Fliesen gekehrt haben, dürfen Sie nun den gesamten Bereich gut wässern. Sobald die Bereiche zwischen den Fliesen, also die Fugen und der Untergrund getrocknet ist, kann es sein, dass Sie die Fugen ein weiteres Mal damit Sand auffüllen muss. Kehren Sie auch hier wieder den Sand zwischen die Fliesen, sodass die Fugen komplett gefüllt sind. Sie müssen nun ein zweites Mal die Fliesen bzw. den Bereich gut Wässern - nachdem wieder alles trocken ist, können Sie die Fliesen nun betreten und die Terrasse ist begehbar.



Terrassen und Garten Platten

Terrassen- und Gartefliesen

Fliesen aus Naturstein

Anders als bei den Fliesen aus Beton müssen Terrassenplatten aus Naturstein auf einem festen Untergrund gesetzt werden. Fliesen aus Naturstein verfügen über ein umweltfreundliches Merkmal, sind erprobt und für den dauerhaften Einsatz optimal geeignet. Wege, Treppen und auch Mauern können mit Fliesen aus Naturstein verschönert werden. Zudem fügen sich die Fliesen auch besser in das Gesamtbild mit ein. Das Verlegen der Fliesen aus Naturstein ist jedoch ein kleines Geduldspiel. Fliesen aus Beton sind in der Regel in einem Standardmaß erhältlich. Terrassenplatten aus Naturstein verfügen über ein unterschiedliches Maß und müssen meist erst einmal gebrochen werden. Sie müssen folglich Stück für Stück die Fliesen aus Naturstein auswählen und direkt in dieser gewählten Reihenfolge verlegen. Bevor es jedoch ans Verlegen der Fliesen geht, benötigen Sie ein Fundament aus Beton. Das Erdreich wird dafür etwas ausgehoben, 30 cm sind vollkommen ausreichend. Dann wird der Boden verdichtet, eine Schalung mit Holzbrettern angebracht. Achten Sie auf das Gefälle, das vom Haus weg sein sollte. Nun wird eine etwa 3 cm breite Kiesschicht in die Fläche geben. Eine Bewehrungsmatte aus Stahl verleiht zusätzliche Stabilität. Nun füllen Sie den Bereich mit Beton auf. Es sollte eine etwa 15 cm dicke Betonschicht entstehen. Nachdem der Beton etwa 7 Tage aushärtet, folgt ein Anstrich mit einer abdichtenden Masse. Erst jetzt können Sie mit dem Verlegen der Fliesen aus Naturstein beginnen.



Zum Verlegen benötigen Sie Mörtel, der extra für das Verlegen der Fliesen aus Naturstein gedacht ist.

Beachten Sie, dass sich der Mörtel nur etwa zwei Stunden verarbeiten lässt. Mischen Sie deshalb nur so viel Mörtel wie nötig an. Nun setzen Sie die Fliesen aus Naturstein ein, indem Sie auf die Fliesen ebenfalls etwas Mörtel auftragen. Somit vermeiden Sie Hohlräume unter den Fliesen. Mit einem Gummihammer werden die Fliesen vorsichtig geschlagen, sodass sich die Luft darunter komplett entfernt. Mit einer Wasserwaage wird immer wieder die Fläche kontrolliert. Mörtel, welcher aus den Fliesen quillt, sollte sofort entfernt werden. Nachdem die Fläche komplett verlegt ist, reinigen Sie die Fliesen mit Wasser und einem Schwamm. Bereits nach einem Tag Trocknungszeit können Sie die Terrasse begehen.



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