Fugenmörtel - Fugenmasse - Zementfuge

Im Vergleich zum Verfliesen ist das Verfugen relativ simpel. Eine Kelle, ein Fugenbrett, ein Fuggummi oder ein Schwammbrett. Neben den Gerätschaften braucht man selbstverständlich auch den passenden Fugenmörtel. Neben dem gängigen normalen Fugenmörtel gibt es noch Flexiblen Fugenmörtel. Dieser kann auch in Nassbereichen verwendet werden, da der Kunststoff Anteil die Poren verschließt und sorgt zusätzlich dafür, dass die Fuge Spannungen aufnehmen kann und sich somit keine Risse bilden, durch die das Wasser eindringen könnte.




Kiesel Servoperl 10 - Flexible zementäre Fuge (5KG)

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Kiesel Servoperl 10 - Flexible zementäre Fuge (20KG)

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Verfugen leicht gemacht - mit speziellem Fugenmörtel

Nachdem die letzte Fliese verlegt worden ist, ist man schon fast auf der Zielgeraden. Allerdings gilt es noch die Fugen, die beim Verlegen entstanden sind, zu schließen. Diese Arbeit muss sorgfältig durchgeführt werden, da ansonsten jede schlecht verfugte Fuge zu einem Risiko für die bisher geleistete Arbeit wird. Das Ende vom Lied kann oftmals im Abriss aller Fliesen liegen.

Verfugen - die gründliche Vorbereitung ist wichtig

Damit auch beim Verfugen alles glatt geht, bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Zunächst sollten natürlich ein hochwertiger Mörtel sowie das passende Werkzeug vorhanden sein. Benötigt werden neben dem Fugenmörtel ein Kellenspachtel, ein Fugenbett bzw. Fugengummi zum Einbringen der Fugenmasse, ein Eimer Wasser, ein großer Reinigungsschwamm sowie ein Schwammbrett zum Nachbearbeiten. Wenn alle Utensilien bereit liegen, müssen die Fugen zunächst von allen Rückständen und Kleberresten befreit werden. Wenn dieser Arbeitsgang nicht direkt nach dem Verlegen erfolgt, kann gleich kontrolliert werden, ob der Kleber auch gut durchgetrocknet ist. Eine einheitliche Fugenfarbe ist nämlich nur garantiert, wenn der Kleber vollkommen trocken ist.

Passende Fugenmasse wählen

Die Fugenmasse sollte immer zur Fliesenart passen. Ein Mosaik braucht eine andere Fugenmasse als beispielsweise Natursteinfliesen, die relativ porös sind. Glasfliesen hingegen sollten mit besonders feinem, weißem Fugenmörtel verfugt werden. Bei den meisten Fliesenverlegungen stellt die Fugenbreite ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Fugenmasse dar. Die unterschiedlichen Fugenmassen zeichnen sich jeweils durch unterschiedliche Bindungseigenschaften aus. Der Untergrund spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Insbesondere, wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, sollten die Fugen mit einer elastischen Fugenmasse verfugt werden, damit die Fugenzwischenräume arbeiten können. Bei Fliesen mit empfindlichen Oberflächen und Mosaik darf kein allzu grober Mörtel verwendet werden, damit keine Kratzer entstehen. Auch dafür gibt es spezielle Produkte. Es sollte also immer zu einem hochwertigen und vor allem der Fliese angepasstem Fugenmörtel gegriffen werden, um ein optimales Ergebnis erwarten zu können.
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